Die Pager Bucht

Freitag, der letzte Tag vor der Abreise eignet sich ideal für eine kleine Bootsfahrt. Die Auswahl ist leider nicht besonders groß in der Vorsaison – es gibt lediglich einen Veranstalter, der mit 2 Booten einmal die Woche fährt: ruhige Touristenfahrt oder lautes Partyboot.

 

Wir haben uns für das uns versprochene ruhige Boot entschieden und sind um kurz nach 9 Uhr in Pag. Nachdem wir die Kuna gewechselt haben für ein Tagesticket am kostenpflichtigen Parkplatz ziehen wir los zum Boot. Leider ist das Wetter nicht besonders, aber das kann ja noch besser werden!

 

Um 9 Uhr 30 ist Abfahrt – kurz davor beginnt das Chaos. Eine ungarische Reisegruppe darf zuerst einsteigen, alle drängeln, kein schöner Platz mehr frei und neben uns sind nur 2 weitere deutschsprachige Personen an Bord (welches noch zu unserem Nachteil werden sollte). Beginnt also schon einmal gut! Nichtsdestotrotz geht’s pünktlich los und das Wetter verbessert sich merklich.

Wir fahren entlang der Pager Bucht bis vor nach Novalja und halten nach einem der Party-Strände (laut Google Euphoria Club) in Caska kurz zum Baden (Info laut Google-Maps) – bedeutet: Wenn wir wollen können wir kurz vom Boot ins Wasser springen. Da das Wetter nicht einladend ist und wir neben der kroatischen Durchsage keine Information erhalten bleiben wir am Boot.

Danach geht es – soweit ich mich an die Erklärung der Dame am Infostand erinnern kann – weiter nach Metajna, wo wir 2 Stunden lang an Land gehen können vor dem Mittagessen. Wir gehen also Etwas trinken und kühlen uns ab am Strand des kleinen Fischerdorfes.

Das Mittagessen wird an Bord gekocht und serviert – auch hier Chaos! Es gibt Makrele, 2 Stück Huhn und ein paar Pommes Frites auf einem Pappteller. Auch wenn es jetzt nicht besonders aussieht – der Fisch ist gut! Eventuell sollte aber an der Art der Organisation gearbeitet werden und auch eine vegetarische Speise zur Auswahl stehen.

 

Nach dem Essen geht es weiter entlang der Bucht zu zwei der schönsten Strände – einen davon kann man von Metajna auch zu Fuß erreichen (Strand "Rucica").  Hier haben wir wieder die Möglichkeit ins Wasser zu springen, allerdings ist da bereits die Sonne wieder am verschwinden und durch den Wind ist es recht kühl.

Am Weg zurück bleiben wir noch bei einer Höhle stehen, durch die man durchschwimmen kann. Leider müssen wir diese auslassen, da uns schon sehr kalt war! Pünktlich um 18 Uhr treffen wir mit lauter Musik in Pag ein – so viel zum Thema „ruhiges Boot“.

 

Fazit: Die Pager Bucht zu sehen ist schön, wenn das Wetter mitspielt ist der Kontrast von Meer und Steinen noch schöner. Die Bootsfahrt an sich war eher durchwachsen – kann man auf jeden Fall verbessern! Es fehlen Informationen was man wo sieht, wo man gerade ist und das am Besten in Englisch. Obwohl es eigentlich kein Partyboot ist ist der Unterschied an der Lautstärke der Musik zum Teil nicht zu unterscheiden. Aber vielleicht hatten wir auch nur Pech aufgrund der Vorsaison.

 

Wir lassen den letzten Abend im Hotelrestaurant ausklingen und genießen noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Demnächst: Reise nach Kärnten

 

Danke fürs Reinschauen!

Stay tuned! Cheers! Eure Kati

 


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